Stadt ergreift neue weitreichende Einschränkungen

Als Reaktion auf die steigenden Corona-Infektionszahlen hat die Stadt weitere Maßnahmen beschlossen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Die Einschränkungen beziehen sich auf eine ausgeweitete Maskenpflicht, Einschränkungen für die Gastronomie und Treffen in der Öffentlichkeit. Die Maßnahmen gelten ab dem 14. Oktober.

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Maskenpflicht ausgeweitet

Nach den Herbstferien müssen Schüler auch im Unterricht wieder einen Mund- Nasenschutz tragen.

In sämtlichen Fußgängerzonen gilt ebenfalls eine Maskenpflicht, genauso auf den Märkten.

Gleiches gilt auch für Veranstaltungsräume, Sportveranstaltungen und Beerdigungen.

(Diese Regeln entfallen, wenn der Inzidenzwert erst wieder unter 35 sinkt)

Alkoholverbot

Zwischen 23 Uhr und 6 Uhr gilt ab dem 14.10. ein Alkoholkonsumverbot in der Öffentlichkeit.

Außerdem gilt an den Wochenenden ein Alkoholverkaufsverbot, das ab Freitag 20 Uhr beginnt und Montag um 6 Uhr endet. Ausgenommen davon ist die Gastronomie.

(Diese Regeln entfallen, wenn der Inzidenzwert wieder unter 50 sinkt)

Sperrstunde

Für die Gastronomie gilt zwischen 23 Uhr und 6 Uhr eine Sperrstunde.

(Diese Regel entfällt, wenn der Inzidenzwert wieder unter 50 sinkt)

Treffen

Es dürfen sich nur noch maximal fünf Personen aus unterschiedlichen Haushalten im öffentlichen Raum treffen.

An privaten Feiern, die nicht zu Hause stattfinden, dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen.

(Diese Regeln entfallen, wenn der Inzidenzwert wieder unter 35 sinkt)

Das Gesundheitsamt empfiehlt dazu, sich auch im privaten Raum nicht mit mehr als zehn Personen zu treffen. Außerdem rät es dazu, Reisen in Risikogebiete weiter zu vermeiden. Ansonsten empfiehlt es die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln.

Veranstaltungen

Events dürfen draußen nur noch mit maximal 500 Besuchern stattfinden. In Innenräumen liegt die Maximalzahl bei 250.

(Diese Regel entfällt, wenn der Inzidenzwert wieder unter 50 sinkt)

Kostenlose Tests für Reisende

Reisende, die einen negativen Corona-Test brauchen, um dem ihrem Gastgeber vorzulegen, haben die Möglichkeit sich kostenlos testen zu lassen. Laut Stadt sollen sich die Betroffenen einfach an ihren Hausarzt wenden. Dieser nimmt dann selbst den Abstrich vor oder verweist zum Test an eine andere Stelle, etwa den Synlab-Container am Klinikum. Die Abrechnung erfolgt, indem die Ärzte ein Formular ausfüllen und dieses an das NRW-Gesundheitsamt schicken. Die Tests werden de facto vom Bund bezahlt - und nicht von den Krankenkassen.

Aktuelle Infektionslage

Der aktuelle Inzidenzwert lag am 15.10. bei knapp 76. Das bedeutet pro 100.000 Einwohner haben sich in den vergangenen sieben Tagen rund 62 Menschen neu mit dem Virus infiziert. Damit gilt Leverkusen als Corona-Risikogebiet. Der aktuelle starke Anstieg der Infektionszahlen lässt sich bei uns laut Gesundheitsamt nicht auf größere Infektionsherde zurückführen. Ein Großteil der neuen Infektionen ist laut Gesundheitsamt auf private Feiern und Reiserückkehrer zurückzuführen.

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