Stadt gegen Glyphosatverbot

Die Stadt Leverkusen will den Pächtern ihrer Äcker vorerst nicht verbieten, mit Glyphosat zu arbeiten. Man halte das für verfrüht, sagt die Verwaltung auf einen Antrag des BUND im Umweltausschuss. Eine Reduktion werde aber begrüßt, heißt es.

© Getty Images/Leonid Eremeychuk

Das dürfte für Bayer ein weiteres schlechtes Signal nach einer ereignisreichen Woche sein. Zuerst wurde der Konzern im dritten Glyphosat-Prozess zu zwei Millarden US-Dollar Schadenersatz verdonnert. Außerdem ermittelt die französische Justiz wegen Datenmissbrauchs gegen Monsanto: Hintergrund ist eine geheime Kritikerliste, auf der auch auch Leverkusenens Bundestagsabgeordeneter Karl Lauterbach stehen soll. Krönender Abschluss der Woche dürfte für Bayer eine große Demo in Hamburg sein. Protestiert wird gegen Glyphosat und die industrielle Massen-Landwirtschaft. Die Aktion soll gleichzeitig auch in anderen Städten und Ländern stattfinden.  

Weitere Meldungen