
Dennoch ist das Thema Depressionen immer noch ein Tabuthema, das oft unterschätzt wird. Die Stadt will jetzt gezielt gegensteuern. Wie sieht eine Depression eigentlich aus? Wie gehe ich mit einem Erkrankten um? Und was macht das mit mir als Angehöriger oder Freund? All diese Fragen werden immer noch viel zu wenig öffentlich diskutiert, da sind sich Ärzte und Stadt einig. Deswegen will die Verwaltung jetzt eine Kampagne starten, um die Krankheit mehr in den Blickpunkt zu rücken. Außerdem müssten die bestehenden Angebote bekannter gemacht und ausgebaut werden, so das Vorhaben. Der Sozialausschuss hat die Pläne bereits auf den Weg gebracht. Auch finanziell soll das Bündnis gegen Depression unterstützt werden. Aufklärung dieser Art sei essenziell wichtig, sagt auch Ärztesprecher Travnik: Denn viele würden die Symptome gar nicht erkennen, bis es ganz ernst ist.