Stadt trotz Krise zuversichtlich

Die finanziellen Folgen durch die Corona-Krise sind für die Stadt nicht ganz so schlimm wie befürchtet. Das geht aus den aktuellen Berechnungen von Stadtkämmerer Markus Märtens hervor. Er hat im Finanzausschuss einen Zwischenbericht vorgelegt.

© Radio Leverkusen

Demnach liegt die Verschuldung der Stadt Leverkusen derzeit bei 230 Millionen Euro. Letztes Jahr im selben Zeitraum waren es 215 Millionen Euro an kommunalen Kassenkrediten. Die Stadt hat bzw. hatte wegen der Corona-Pandemie zwar Mehrkosten – etwa durch zurückgezahlte Kita-Beiträge oder Mehrausgaben im Sozialbereich – trotzdem kommt auch viel an Steuern rein. Leverkusen profitiert zum Beispiel von einem Überschuss aus dem Haushalt von 2019 und sprudelnden Gewerbesteuereinnahmen. 

Anders als von Kritikern befürchtet sind die Einnahmen seit der Senkung der Gewerbesteuer zu Beginn des Jahres nicht eingebrochen, sondern konstant geblieben. Langfristig soll die niedrigere Gewerbesteuer Unternehmen nach Leverkusen locken.