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Stadt wehrt sich gegen Vorwürfe zu hohen Müllgebühren
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Stadt wehrt sich gegen Vorwürfe zu hohen Müllgebühren

Die neue Studie zu Müllgebühren in Leverkusen hantiert mit falschen Schätzwerten. Diese Reaktion kommt jetzt von der Leverkusener Stadtverwaltung.

Veröffentlicht: Mittwoch, 05.06.2019 05:49

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Sie hält einen deutschlandweiten Vergleich aufgrund von unterschiedlichen, rechtlichen Regeln zur Abfallwirtschaft in den Bundesländern für schwierig.

In Leverkusen zahlt eine vierköpfige Familie im Schnitt de facto rund 350 Euro pro Jahr für die Müllentsorgung – und nicht wie von der Studie hochgerechnet rund 770 Euro, sagt die Stadt. Leverkusen liege demnach mit seiner Gebührensatzung im NRW-Mittelfeld.

Verschiedene Faktoren seien dafür verantwortlich: Von der Bezahlung der Avea-Mitarbeiter über den Stand der Technik bis zum Service, was das kostenfreie Entsorgungsangebot angeht.

Die Kosten für die Müllentsorgung seien außerdem in den letzten Jahren stetig gesunken und sollen das auch künftig tun, so die Stadt.

Die von dem Eigentümerverband Haus und Grund in Auftrag gegebene Studie hatte Leverkusen auf Platz 1 der Negativliste gerankt. Deutschlandweit wurden 100 Städte miteinander verglichen.

Die Studie basiert teilweise auf Hochrechnungen und fiktiven Zahlen. Service-Leistungen, die in Leverkusen nicht angeboten werden, wurden von den Autoren oben drauf gerechnet. Bei uns in der Stadt gibt es zum Beispiel nur einen Teil-Service. Sprich, jeder Haushalt muss seine Mülltonnen selbst an die Straße stellen und sie dort auch wieder abholen.

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