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Stimmen zum Rücktritt von AKK

Er kam überraschend: Der Verzicht von Annegret Kramp-Karrenbauer auf Kanzlerkandidatur und CDU-Vorsitz am Montagmorgen. Leverkusens CDU-Vorsitzenden Frank Schönberger wundert sich über den Zeitpunkt, wie er sagt - allerdings hält er den Schritt auch für eine kluge Entscheidung.

Veröffentlicht: Montag, 10.02.2020 10:28

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Er sei von vorneherein kein großer Fan davon gewesen, dass die Parteivorsitzende ein so wichtiges, arbeitsintensives Amt wie das der Verteidigungsministerin übernimmt. In einer Zeit, in der die Volksparteien in Deutschland in einer Krise stecken, sei das Amt des Parteivorsitzenden mehr als ein Full-Time-Job, sagt Schönberger. Jedoch sei gut, dass Kramp-Karrenbauer ihr Amt nicht sofort, sondern zum Sommer niederlege – so habe man Zeit, einen geeigneten Nachfolger zu finden.

Leverkusens SPD-Bundestagsabgeordneter Karl Lauterbach twitterte, der Rücktritt sei nur eine Frage der Zeit gewesen, Kramp-Karrenbauer fehle das Händchen für die CDU-Führung. Außerdem müsse dringend geklärt werden, wie die CDU zur AfD steht – dann entscheide sich, wie es weitergeht. 

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