Strade Bianche: Staubiger WorldTour-Restart in der Toskana

Strade Bianche
© Dirk Waem (dpa)

Radsport in Italien

Siena (dpa) - Staubige Schotterpisten und Temperaturen von bis zu 40 Grad: Wenn der Radsport am heutigen Samstag nach der Corona-Zwangspause beim Eintagesrennen Strade Bianche wieder den Rennbetrieb in der WorldTour aufnimmt, geht es gleich zur Sache.

«Da wird es eine schöne Gesichtsmaske geben», sagte der deutsche Meister Maximilian Schachmann, der am Samstag auf den 184 Kilometern mit Start und Ziel in Siena zu den Mitfavoriten gehört.

Es ist quasi das italienische Gegenstück zum französischen Frühjahrsklassiker Paris-Roubaix. 63 Kilometer des Rennens, das normalerweise im Frühjahr ausgetragen wird, verlaufen über die weißen Schotterstraßen der Toskana. Nicht nur die Form, auch das Material ist da ein entscheidender Faktor. «Letztes Jahr bin ich gut zurechtgekommen. Ich hatte nur zum ungünstigsten Zeitpunkt einen Platten», erinnert sich Schachmann.

Der gebürtige Berliner, der vor der Corona-Zwangspause die Traditions-Rundfahrt Paris-Nizza gewann, trifft auf namhafte Konkurrenz: Insbesondere Titelverteidiger Julian Alaphilippe (Frankreich), Olympiasieger Greg van Avermaet (Belgien), Cross-Weltmeister Mathieu van der Poel (Niederlande) und dessen Vorgänger Wout van Aert (Belgien) zählen zum Favoritenkreis.

Die 14. Auflage von Strade Bianche ist der Auftakt eines Mammutprogramms in der World Tour. In 101 Tagen sollen alle großen Radrennen absolviert werden. Die Tour de France findet vom 29. August bis 20. September statt.

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