
Straßen NRW entschuldigt sich für Rheinbrücken-Desaster
Risse im Stahl, poröse Verstrebungen und beulenartige Schweißnähte - solche Bilder haben Sprecher von Straßen.NRW am Abend im Hauptausschuss der Stadt gezeigt. Ziel war es, rund um den Stahlstreit zum Neubau der Rheinbrücke aufzuklären.
Veröffentlicht: Dienstag, 19.05.2020 04:22
Ein Sprecher des Landesbetriebs entschuldigte sich dafür, nicht früher über die Probleme informiert zu haben. Den Ärger vieler Stadtpolitiker konnte Straßen.NRW damit aber nicht lindern. Politiker verschiedener Parteien haben unter anderem kritisiert, dass Verkehrsminister Wüst nicht selbst nach Leverkusen gekommen war, sondern nur Vertreter geschickt hatte. Zum Hintergrund: Durch den Stahl-Streit und die damit einhergende Kündigung des bisherigen Bauunternehmens wird die neue A1 Rheinbrücke deutlich später fertig und viel teurer.