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© Benedikt Klein
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Streit um Bayer-Verhütungsspirale beigelegt

Jahrelang hat Bayer in den USA einen Rechtsstreit mit zehntausenden Frauen um seine Verhütungsspirale “Essure” geführt - jetzt ist der Rechtsstreit größtenteils beigelegt. Bayer hat sich auf einen milliardenschweren Vergleich mit mehr als 35.000 Klägerinnen eingelassen. Für den Vergleich werden umgerechnet 1,4 Milliarden Euro fällig, teilte der Konzern mit.

Veröffentlicht: Freitag, 21.08.2020 08:00

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Die Spirale konnte ohne chirurgischen Eingriff in die Eileiter eingesetzt werden. Allerdings klagten viele Frauen unter anderem über chronische Schmerzen, Verletzungen an Gebärmutter und Eileiter sowie Depressionen und Haarausfall. Als Reaktion hatte Bayer die Metallspirale 2017 vom europäischen Markt genommen, in den USA erst Ende 2018.  

Bayer hatte das umstrittene Geschäft mit Essure Jahre zuvor mit dem Kauf des US-Herstellers Conceptus übernommen. 

Den Vergleich mit den zehntausenden Klägerinnen hatte Bayer bereits erwartet und deshalb Geld beiseitegelegt.

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