
Tafel bekommt weniger Lebensmittelspenden
Die Herausforderungen bei der Leverkusener Tafel werden größer – unter anderem weil die Zahl der Kunden gerade deutlich steigt. Aktuell versorgt die Tafel bis zu 300 ukrainische Kriegsflüchtlinge – das sind doppelt so viele wie vor zwei Wochen. Es werde langsam eng, aber einen Aufnahmestopp von Neukunden plant die Tafel erstmal nicht.
Veröffentlicht: Freitag, 01.04.2022 07:40
Wir bekommen gerade leider merklich weniger Lebensmittelspenden, sagte ein Sprecher. Denn viele Supermärkte würden gerade leergekauft, Kunden würden deshalb auch immer mehr Produkte kaufen, die nah am Mindesthaltbarkeitsdatum sind. Sonst waren das eigentlich typische Produkte, die bei der Tafel gelandet sind. Dringend benötigt die Tafel außerdem kräftige ehrenamtliche Helfer, die beim Tragen der Lebensmittel helfen können. Neu bei der Tafel sind jetzt Infos für Neuankömmlinge auf Russisch und Ukrainisch.