
"Tiny Houses" für Leverkusen?
Die Leverkusener Politik berät am Montag über so genannte „Tiny Houses“ in der Stadt. Die Idee dahinter ist, mit den kleinen rollenden Häuschen mehr Wohnraum zu schaffen. Laut Stadtverwaltung ist das aber keine gute Lösung. Die städtischen Bauexperten sind dagegen, extra Flächen für solche Tiny Houses zu schaffen. Sie würden zu viel Platz benötigen.
Veröffentlicht: Montag, 20.05.2019 07:35
Die Bauexperten vergleichen die Häuschen auf Rädern dazu mit dem Studentenwohnheim in der neuen Bahnstadt. Dabei kommt heraus, dass die Häuser fast vier mal so viel Grundfläche benötigen, wie die Appartements im jetzigen Studentenwohnhaus.
Man könne die Häuser zwar auch stapeln, aber dazu wären aufwändige Bauten wie Parkhäuser nötig.
Vertreter von Opladen Plus hatten Flächen für die Tiny Houses gefordert, um die Wohnungsnot zu lindern. Hierzu ist laut Stadt aber normaler Geschossbau viel sinnvoller. Endgültig darüber entscheiden muss der Stadtrat Anfang Juli.