
Trotz Corona nicht mit der Krebs-Vorsorge schludern
Besorgniserregend – so nennen die Krankenhäuser in unserer Stadt das Ergebnis einer neuen Studie zum Thema Krebsbehandlungen. Demnach sind während der Corona-Pandemie bis zu 20% weniger Krebsbehandlungen durchgeführt worden. Sowohl das St. Remigius in Opladen als auch das Klinikum in Schlebusch betonen aber, dass in ihren Häusern keine Krebsbehandlungen Corona-bedingt verschoben, oder abgebrochen worden sind.
Veröffentlicht: Samstag, 23.01.2021 10:05
Beide Krankenhäuser erklären sich den Rückgang von Krebsbehandlungen damit, dass Menschen den Gang zum Arzt für Vorsorgeuntersuchungen scheuen – aus Angst sich mit dem Coronavirus anzustecken. Dadurch hatten die Krankenhäuser im vergangenen Jahr weniger Krebs-Operationen, weil Krankheiten unentdeckt blieben. Das Klinikum kommt im Jahr 2020 auf 16% weniger Krebsbehandlungen im Vergleich zum Vorjahr. Aus dem St. Remigius Opladen liegen keine Zahlen vor. Beide Krankenhäuser appellieren daran, verpasste Vorsorge-Termine nachzuholen und bei entsprechender Symptomatik zum Arzt oder ins Krankenhaus zu gehen.