Urteil nach SEK-Einsatz

Ein SEK-Einsatz am Bahnhof Schlebusch hatte im Sommer 2016 für viel Aufregung gesorgt – die dort festgenommenen Männer müssen jetzt endgültig für viele Jahre hinter Gitter.

© Getty Images/Pattanaphong Khuankaew

Haftstrafen zwischen zweieinhalb und über zehn Jahren - der Richter ist mit seinem Urteil unter der Forderung der Staatsanwaltschaft geblieben. Konkret ging es in dem Prozess um einen geplanten Überfall auf den Geldkurier eines Leverkusener Supermarkts. Dabei wollten die Täter offenbar bis zu 30.000 Euro erbeuten. Der Überfall konnte durch den SEK-Einsatz verhindert werden.

Skurrile Erkenntnis des Prozesses: einer der Angeklagten war beim geplanten Überfall gar nicht selbst vor Ort. Er hatte im Rausch verpennt – die SEK-Beamten überraschten ihn damals zuhause im Bett. 

Die Angeklagten hatten außerdem ein Ehepaar aus Leichlingen brutal überfallen und ausgeraubt. Dafür waren sie schon vor zwei Jahren zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden.

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