US-Prozesse: Neue Probleme für Bayer

Die US-Klagewelle gegen Bayers Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat könnte sich weiter zuspitzen. Seitdem Bayer auf Schlichtungskurs ist und einen Mediator für einen möglichen Vergleich eingesetzt hat, würden die Anwälte in den USA die Werbetrommel rühren, sagt der Leverkusener Konzern.

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Den Druck in Richtung eines milliardenschweren Vergleichs erhöhen – das haben sich die US-Anwälte offenbar als Ziel gesetzt. Bayer geht davon aus, dass die Zahl der Kläger in den letzten Monaten enorm gestiegen ist. Eine genaue Zahl will der Konzern aber erst Ende Oktober zu seinem Quartalsbericht bekannt geben. Stand Juli lagen in den USA über 18.400 Klagen gegen Glyphosat vor.

Wie weit die Verhandlungen zu einem Vergleich aktuell sind, wollte Bayer zuletzt nicht kommentieren. Der Konzern will sich bis Ende des Jahres voll und ganz auf die bisherigen Urteile und seine Berufungen in dem Zusammenhang fokussieren. 

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