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Verkehrsministerium über gestiegene Kosten der Rheinbrücke
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Verkehrsministerium über gestiegene Kosten der Rheinbrücke

Die neue A1-Rheinbrücke bei Leverkusen wird deutlich teurer als ursprünglich geplant. Das Bundesverkehrsministerium begründet die Kostensteigerung mit der Komplexität und der langen Bauzeit des Projekts, und mit stark gestiegenen Baupreisen.

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Das Bundesverkehrsministerium hat die stark gestiegenen Kosten für den Neubau der A1-Rheinbrücke bei Leverkusen erklärt. Das Projekt sei wegen der komplexen baulichen und städtebaulichen Situation eine der größten und herausforderndsten Baumaßnahmen in Nordrhein-Westfalen.

Der achtstreifige Ausbau der A1 zwischen Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West läuft bereits seit Ende 2017. Je länger ein Bauprojekt dauert, desto stärker können sich die Preise verändern. Nach Angaben des Ministeriums sind die Baupreise für Straßen und Brücken zwischen 2016 und 2026 um rund 80 Prozent gestiegen.

Wesentliche Teile des Baus seien in eine sogenannte Hochpreisphase gefallen. Deshalb habe das Bauunternehmen teilweise Anspruch auf einen Kostenausgleich. Möglich macht das die sogenannte Stoffpreisgleitung. Sie soll bei langfristigen Bauverträgen Preissteigerungen bei wichtigen Baustoffen ausgleichen. Sollten die Preise während der Bauzeit sinken, muss ein Teil der Vergütung dagegen an den Auftraggeber zurückerstattet werden.

In den Gesamtkosten für das Projekt sind laut Ministerium neben den Baukosten auch gestiegene Materialkosten sowie voraussichtliche Kosten für noch ausstehende Bauverträge enthalten. Ob und in welchem Umfang die Kosten bis zur geplanten Fertigstellung weiter steigen, geht aus der Antwort des Ministeriums nicht hervor.

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