
Verkehrsverbünde planen die Zukunft des ÖPNV
Mehr Busse und Bahnen einzusetzen reicht nicht aus, um die Mobilitätswende zu schaffen. Da sind sich der Nahverkehr Rheinland und der Verkehrsverbund Rhein-Sieg sicher. Sie haben diese Woche die erste Mobilitätsakademie durchgeführt.
Veröffentlicht: Donnerstag, 05.05.2022 10:04
Um Menschen vom Auto zum Umstieg auf Bus und Bahn zu bewegen, brauche es Push-Faktoren, sagen sie. Etwa ein neuer Zuschnitt öffentlicher Räume und eine Parkraumbewirtschaftung. Nur so sei die von der Politik gewünschte Verdoppelung der Fahrgastzahlen bis Ende des Jahrzehnts zu erreichen. Doch ohne einen Ausbau des ÖPNV sei die Mobilitätswende auch dann nicht erfolgreich zu schaffen. Um mehr Verkehr in Bus und Bahn verlagern zu können, müsse der Nahverkehr deutlich besser finanziert werden, sagen unter anderem der VRS und Nahverkehr Rheinland.