
Verzögerung bei Rheinbrücke
Der Bau der neuen A1-Rheinbrücke wird bis zu einem Jahr länger dauern, als ursprünglich geplant. Schuld daran ist laut den Autobahnbauern von Straßen.NRW, dass sich die Suche nach möglichen Kampfmitteln – wie zum Beispiel Fliegerbomben aus dem zweiten Weltkrieg – verzögert hat.
Veröffentlicht: Freitag, 14.06.2019 11:00
Straßen.NRW schiebt den schwarzen Peter dem Dürre-Sommer im letzten Jahr zu. Der hatte über einen längeren Zeitraum für Niedrigwasser im Rhein gesorgt und das war schlecht für die Suche nach Kampfmitteln. Dafür wollte Straßen.NRW sogenannte Schwimmpontons direkt da einsetzen, wo der neue Pfeiler für die Brücke auf Kölner Seite entstehen sollte. Dafür war das Wasser aber zu niedrig, deshalb jetzt die Verzögerung.
Man wolle aber alles tun, die Zeit aufzuholen. Vor Sommer 2021 wird’s aber definitiv nichts mit der ersten neuen Brückenhälfte. Ursprünglich waren die Planer von Ende 2020 ausgegangen.