
Verzögerungen bei den Impfungen nicht zu verhindern
Die Entscheidung, den Astrazeneca-Impfstoff zukünftig nur noch bei Personen über 60 einzusetzen, wirft auch die Impfpläne der Stadt Leverkusen teilweise über den Haufen. Wer am Mittwoch einen Termin zur Impfung gehabt hätte, kann zwar der Stadt zufolge mit den Rest-Dosen von Biontech geimpft werden. Ob das aber auch am Donnerstag bei allen klappt, ist bisher unklar.
Veröffentlicht: Mittwoch, 31.03.2021 13:37
Mittwoch und Donnerstag waren ursprünglich rund 700 Impfungen von Grundschullehrern und Erziehern vorgesehen. Die Stadt will sich bemühen, die Termine, die bisher nicht abgesagt wurden, über Biontech aufzufangen - ob das klappt, wisse man aber noch nicht sicher.
Auch über die weitere Impfstrategie macht sich unser Amtsarzt Dr. Oehler Sorgen: Ein großer Teil der eingeplanten Impfstoffmenge für Menschen unter 60 fehle jetzt. Auch die großflächig geplanten Impfangebote von Hausärzten stehen auf der Kippe. Allerdings hat die Stadt durch die aktuellen Prognosen zur Biontech-Herstellung und Auslieferung noch Hoffnung – auf längere Sicht zumindest. Verzögerungen in der Impfstrategie seien aber mit Sicherheit nicht zu verhindern, so Oehler.