
Veterinäramt warnt vor der Vogelgrippe
An der Nord- und Ostseeküste breitet sich aktuell die Vogelgrippe aus. Allein in den letzten zweieinhalb Wochen wurden rund 150 Fälle bei Wild- und Wasservögeln registriert. Das Leverkusener Veterinäramt ist deswegen in Alarmbereitschaft. Die Stadt ordnet ab sofort Vorsichtsmaßnahmen für Geflügelhalter in Leverkusen an.
Veröffentlicht: Dienstag, 17.11.2020 11:48
Verschärfte Hygienemaßnahmen, wie etwa das Tragen von Schutzkleidung beim Betreten der Geflügelhaltungen oder verstärkte Reinigung und Desinfektion der Ställe - darauf sollten Geflügelhalter bei uns in der Stadt ab sofort unbedingt achten. Außerdem sollten Futter- und Trinkstellen der eigenen Tiere für Wildvögel unzugänglich gemacht werden. Jeder Kontakt zwischen den Tieren muss vermieden werden, so das Leverkusener Veterinäramt. Wer Hühner, Tauben oder anderes Geflügel hält - muss zudem ein Bestandsregister führen.
Wer unnormale Verhaltensweisen bei Wasservögeln wie zum Beispiel unkoordiniertes Kopfkreisen, beobachtet oder tote Wildvögel auffindet, soll das außerdem umgehend dem Veterinäramt melden. Tote Vögel sollten auf keinen Fall angefasst oder aufgehoben werden, warnen die Experten.
Der Link zum Vordruck: https://www.leverkusen.de/vv/produkte/FB39/Tierseuchen_bekaempfen.php