
Volljährige Flüchtlinge sollen in Leverkusen Arbeit finden
Die Stadt Leverkusen will geflüchtete Menschen aus Syrien, Afghanistan oder anderen Gefahrenländern künftig besser integrieren. Sie nimmt dazu seit kurzem an einem Förderprojekt von Bund und Land teil. Durch die Teilnahme bekommt die Stadt Geld für eine neue Vollzeitstelle.
Veröffentlicht: Mittwoch, 08.07.2020 09:37
Seit März arbeitet in unserer Stadt eine sogenannte Teilhabemanagerin. Sie begleitet und berät die rund 200 jungen Flüchtlinge im Alter zwischen 18 und 27 Jahren, die aktuell in Leverkusen leben. Ziel ist die individuellen Potentiale der jungen Geflüchteten zu fördern und sie in Ausbildung und Arbeit zu bringen. Für Flüchtlingskinder, die jünger sind als 18 bekommt die Stadt Geld ebenfalls finanzielle Hilfe von einem bundesweiten Förderprojekt. Das Geld soll auch in 2020 für Eltern-Kind-Spielgruppen, Sport-Workshops und Schreibwerkstätten genutzt werden. Die Kinder sollen sich bilden und in Leverkusen wohlfühlen.