
Vorbereitungen für Weihnachtsmärkte laufen
Mitten im Hochsommer laufen bei uns in der Stadt gerade bereits die Vorbereitungen für die diesjährigen Weihnachtsmärkte. Neben Opladen und Wiesdorf will hier jetzt erstmals auch der Stadtteil Schlebusch mitmischen. Nachdem die Idee letztes Jahr kurzfristig zurückgestellt werden musste, soll es dieses Jahr auch im Dorf einen dauerhaften Weihnachtsmarkt geben.
Veröffentlicht: Dienstag, 26.07.2022 13:22
Der Veranstalter hat schon alle Verkaufsbuden bauen lassen. Dieses Jahr sollen sie endlich auch zum Einsatz kommen. Wann und wie genau - dazu laufen gerade die Verhandlungen, sagt die Werbe- und Fördergemeinschaft Schlebusch. Fest steht: Der Markt soll rund vier Wochen geöffnet haben und zwar über alle vier Adventswochenenden hinweg.
Auch für die Märkte in Wiesdorf und Opladen laufen die Vorbereitungen. Für den Christkindchenmarkt könnten in diesem Jahr auch ein paar neue Ideen umgesetzt werden, zum Beispiel so genannte Stadtteilhütten. Laut Veranstalter könnten hier lokale Angebote aus den verschiedenen Stadtteilen vorgestellt werden, um sie über die Stadtteilgrenzen hinaus bekannter zu machen. Bei den anderen Ständen gibt es allerdings Probleme. Laut dem Veranstalter des Wiesdorfer Christkindchenmarktes ist es in diesem Jahr schwer die Buden zu besetzen. Vor allem viele kleinere Händler, die z.B. Schmuck, Gewürze oder Handarbeiten verkaufen, hätten sich in der Coronazeit umorientiert.
In Köln könnten die Weihnachtsmärkte dagegen früher und länger öffnen. Möglich macht das ein neuer Beschluss im Kölner Stadtrat. Demnach dürfen Betreiber in diesem Jahr bereits eine Woche, also ab Mitte November für Weihnachtsstimmung sorgen. Die neue Regelung ist freiwillig, sagt die Stadt. Ebenso, ob die Marktbetreiber ihre Buden an den Wochenenden eine Stunde länger als sonst, also bis 23 Uhr öffnen. Köln will den Betreibern nach den letzten Corona-Jahren so helfen, damit sie ihre Einnahmen möglichst wieder steigern können. Für Leverkusen ist so eine Regelung nicht geplant.