
Darunter ist auch das Misereor Hilfswerk. Die Organisationen werfen Bayer vor, wirtschaftliche Interessen über den Schutz von Menschen und Umwelt zu stellen. Deshalb werden nicht nur Bayer-Aktionäre nächsten Freitag gespannt nach Bonn gucken – auch Umweltverbände und Menschenrechtsorganisationen wollen der Hauptversammlung im World Conference Center beiwohnen.
Sie alle kritisieren das Agrarmodell von Bayer, dass auf einer Kombination aus gentechnisch verändertem Saatgut und Pestiziden basiert, so der Vorwurf. Vor der Übernahme von Monsanto hatte die Welt zwei große Probleme, nun hat sie ein riesiges, heißt es von den Umweltverbänden.
Bayer-Chef Baumann und der Aufsichtsratsvorsitzende Werner Wenning hatten sich zuletzt relativ unbeeindruckt von der Kritik gezeigt und sich klar zur Übernahme von Monsanto bekannt.