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Wald-Bilanz: Zwischen Image-Boom und wildem Müll
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Wald-Bilanz: Zwischen Image-Boom und wildem Müll

Der heimische Wald hat während der Corona-Pandemie einen regelrechten Image-Boom erlebt. Dieses Fazit zieht Leverkusens zuständiger Förster für die Monate seit März. Er sagt, dass Bürgerbusch und Co. für viele Menschen zum Ausflugsziel Nummer eins geworden seien. Auch den Sommer über, als die Kontaktbeschränkungen zwischenzeitlich gelockert worden waren.

Veröffentlicht: Freitag, 13.11.2020 05:16

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An einigen Stellen sei die Entwicklung allerdings auch problematisch. Aktuell sind doppelt so viele Menschen wie sonst im Wald unterwegs, schätzt der Förster. Wo viel los ist, gibt es allerdings auch mehr Probleme - etwa beim Müll: Der Förster ärgert sich zum Beispiel über liegengelassene Taschentücher und Einweg-Masken. Außerdem hätten in den letzten Monaten vermehrt Menschen ihren Sperrmüll einfach so im Wald entsorgt. Offenbar hatten sie keine Lust auf lange Wartezeiten im Wertstoffzentrum, so der Förster. Negativ-Erfahrungen gebe es auch mit Mountainbikern: Sie seien oft viel zu schnell unterwegs. Der Förster ruft hier zu mehr Rücksichtnahme auf. 

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