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Rheinufer, Rhein, Leverkusen ,Chempark, Bayer, Symbolbild
© Benedikt Klein
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Wassergefährdende Stoffe im Rhein

Das Landesumweltamt hat im Rhein in Leverkusen gefährliche Stoffe im Wasser gemessen. Dabei handelt es sich um Phenol und Benzonitril. Beide Stoffe könnten durch die chemische Industrie oder den Schiffsverkehr in den Rhein gelangt sein. Die genaue Ursache wollen die Behörden jetzt ermitteln - auch der Chempark ist bereits auf Fehlersuche. 

Veröffentlicht: Donnerstag, 20.05.2021 08:24

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Phenol wird in der gemessenen Konzentration als deutlich wassergefährdend eingestuft und ist giftig für Wasserorganismen, Benzonitril ist etwas weniger giftig. Die Stoffe waren in einer Probe festgestellt worden, die Anfang der Woche genommen worden ist. Der Chempark-Betreiber Currenta nimmt die Meldung auf RL-Nachfrage sehr ernst. Nach ersten Erkenntnissen soll die Probe jedoch an einer Stelle im Rhein entnommen worden sein, die vor den Chempark-Auslässen in Wiesdorf liegt. Das Wasser dort fließt also erst noch am Chempark vorbei, so ein Sprecher. Das Landesumweltamt hat zusätzlich auch die Wasserschutzpolizei und die zuständigen Behörden alarmiert, auch um das Trinkwasser zu schützen, so das LANUV.  

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