
Weitere Staupe-Verdachtsfälle
Das Leverkusener Veterinäramt geht weiter gegen die mögliche Ausbreitung des gefährlichen Staupe-Virus vor. Mittlerweile sind gut zehn Verdachtsfälle bei Füchsen gemeldet worden. Ein möglicherweise erkranktes Tier ist am Wochenende von einem Jäger erschossen worden.
Veröffentlicht: Mittwoch, 15.01.2020 13:23
Der Fuchs hatte sich am Sonntag in den Garten eines Jägers in Bergisch Neukirchen verirrt. Weil sich das Tier nicht verschrecken ließ, hat der Jäger es dann erschossen. Das Veterinäramt hofft durch die Obduktion des Fuchses Klarheit zu bekommen, ob das Staupe-Virus bei uns in der Stadt auf dem Vormarsch ist.
In Quettingen sorgt gerade ein toter Fuchs für Aufregung, der offenbar durch Rattengift getötet wurde. Wir halten es für unwahrscheinlich, dass der Fuchs frei rumliegendes Rattengift gefressen hat, heißt es vom Leverkusener Veterinäramt. Normalerweise sollte Rattengift in speziellen Köderboxen ausliegen – und damit nur für Mäuse und Ratten zugänglich sein. Das Veterinäramt geht deshalb davon aus, dass der Fuchs eine vergiftete Maus gefressen hat und deshalb gestorben ist. Es geht dem Fall aber weiter nach.