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Wenig Organspenden in den Krankenhäusern
© BZgA/Hardy Welsch
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Wenig Organspenden in den Krankenhäusern

Ein Organspendeausweis kann den Angehörigen in den schlimmsten Stunden eine große Entscheidungshilfe sein – darin sind sich unsere Krankenhäuser in Leverkusen einig. Inzwischen gibt es den Organspendeausweis seit 50 Jahren – im Krankenhaus-Alltag in Leverkusen kommt er allerdings nur in seltenen Fällen zum Einsatz.

Veröffentlicht: Donnerstag, 04.11.2021 12:15

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Das liegt daran, dass unsere Krankenhäuser nicht die Anlaufstellen für typische Hirntot-Patienten sind – wir haben hier beispielsweise keine Neurochirurgie. Trotzdem ist am Klinikum in Schlebusch dieses Jahr bereits eine Organspende durchgeführt worden. Bei einem weiteren Patienten war die Spende daran gescheitert, dass er mit Corona infiziert war. Auf den ersten Blick, klingt das nicht viel, das Klinikum erfüllt damit aber alle Anforderungen. Denn rein formal gilt das Klinikum als Organspende-Zentrum der dritten Kategorie. Um die Quote zu erfüllen, müsste hier jährlich nur ein Organ gespendet werden. Das war in den letzten fünf Jahren immer der Fall, sagt das Klinikum. Mehr Infos zum Organspendeausweis gibt es hier.

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