
Wenige Rettungs- und viele Nichtschwimmer
Es fehlt an Rettungsschwimmern und gleichzeitig können immer weniger Menschen bei uns in der Stadt schwimmen – diese Mischung ist sehr gefährlich, sagt aktuell die DLRG Leverkusen. Um beide Personengruppen auszubilden fehle es an Kapazitäten.
Veröffentlicht: Freitag, 07.10.2022 12:48
„Wir haben keine Zeit, kein Personal, kein Geld und auch keine Bäder“, so die Wasserretter auf RL-Nachfrage. Eingeschränkte Öffnungszeiten durch Energiekrise oder Personalmangel wie zum Beispiel im CaLevornia oder im Wiembachtal würden dafür sorgen, dass lehrreiche Schwimm-Zeiten wegfallen. Alleine bei uns in der Stadt stünden derzeit 525 Kinder auf Wartelisten um das Schwimmabzeichen Seepferdchen zu machen – runtergebrochen seien das 5 Jahre Wartezeit, heißt es. Auf Seiten der Rettungsschwimmer seien unter den rund 850 DLRG-Mitgliedern in Leverkusen nur noch 60 aktiv - deutlich zu wenig um bei schönem Wetter am Rhein und Hitdorfer See alle Wachposten zu besetzen, so die DLRG.