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Weniger Krankenhäuser für mehr Qualität?
© Klinikum Leverkusen
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Weniger Krankenhäuser für mehr Qualität?

Weniger ist mehr – das ist das Ergbenis einer neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Krankenhauslandschaft in Leverkusen und der Region. Demnach sagen Gesundheitsexperten, dass die Zahl der Krankenhäuser hier mehr als halbiert werden sollte, um eine bessere Versorgung von Patienten zu ermöglichen.

Veröffentlicht: Montag, 15.07.2019 07:44

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Wer in Leverkusen wohnt, hat es bis zum nächsten Krankenhaus nicht weit. Das hatte zuletzt eine deutschlandweite Studie des statistischen Bundesamts ergeben. Allerdings ist die Erreichbarkeit eines Krankenhauses nur ein vermeintlicher Vorteil – so steht es jetzt in der Bertelsmann-Studie. Wenn dort kein Facharzt verfügbar sei, habe die Klinik einen gravierenden Qualitätsnachteil.

Die Gesundheitsexperten schlagen deswegen vor, die Zahl der Krankenhäuser in der Region Leverkusen/Köln von 38 auf 14 zu senken. Dadurch müssten Patienten keine viel längeren Fahrzeiten in Kauf nehmen – Krankenhäuser hätten aber mehr Personal und eine bessere Ausstattung, heißt es in der Studie.

In Leverkusen gibt es aktuell drei Krankenhäuser mit Basis-Versorgung. Das Klinikum in Schlebusch, das St. Remigius in Opladen und das St. Josef in Wiesdorf.

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