
Wfl verteidigt Abwerbe-Strategie von Unternehmen
Nach der heftigen Kritik an der Leverkusener Wirtschaftsförderung reagiert diese mit Unverständnis. Vor allem Wirtschaftsvertreter aus dem Ruhrgebiet hatten Leverkusen vorgeworfen, mit der sehr niedrigen Gewerbesteuer zu werben, damit Firmen ihren Sitz hierher verlegen.
Genau das sei aber ihr Job, so die WfL.
Veröffentlicht: Dienstag, 02.03.2021 05:45
Die Business Metropole Ruhr sprach von Kannibalismus. Was die Leverkusener Wirtschaftsförderung da mache, sei dreist. Die WfL hatte an zahlreiche Unternehmen geschrieben und ihnen nahegelegt, ihren Standort nach Leverkusen zu verlegen. Dabei sei noch nicht einmal nötig, die Produktion zu verlegen, der Firmensitz sei ausreichend. Die Konsequenz daraus: Lärm und Abgase würden im Ruhrgebiet bleiben, die Steuereinnahmen fließen an die Stadt Leverkusen. Sollte ein solches Vorgehen Schule machen, drohe ein Unterbietungswettbewerb, bei dem es kaum Gewinner geben werde, so die Business Metropole.