
Wieder Ärger um Gas-Pipeline
Die Politik in Leverkusen hält parteiübergreifend zusammen und will kämpfen: Und zwar rund um die geplante Gaspipeline zwischen Hitdorf und Bergisch Gladbach. Da gibt es nämlich Planänderungen des Pipeline-Betreibers, von denen vorher nie die Rede war. Unsere Poltiker wollen da mitsprechen – die Stadtverwaltung aber sitzt das Thema offenbar aus.
Veröffentlicht: Montag, 18.01.2021 11:04
„Die Pipeline können wir nicht verhindern – es geht also nicht um das ob, sondern um das wie“, so Bernhard Marewski von der CDU. Er hat am Wochenende Politiker aller Parteien in Leverkusen nach Pattscheid eingeladen. Vor Ort soll eine Anlage entstehen, die die Gasleitungen rund um Leverkusen verbindet und sie kontrolliert – die war nicht in den ursprünglichen Plänen enthalten.
Schon im Dezember hatte der Stadtrat diese Pläne abgelehnt. Seitdem hat sich nichts getan, so Marewski, die Verwaltung hat für kommenden Mittwoch wieder die gleiche Beschlussvorlage vorgelegt. Bis dahin wollen die Parteien einen Gegenvorschlag vorlegen - mit Auftrag an die Verwaltung, die Einspruchsfrist der Pläne bis Ende Januar einzuhalten.