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Wirbel um Moschee in Manfort: Verein bezieht Stellung
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Wirbel um Moschee in Manfort: Verein bezieht Stellung

"Die äußere Form sollte eigentlich nicht so eine große Rolle spielen." Mit diesen Worten reagiert das Leverkusener Magharibazentrum auf den Wirbel um sein neues Vereinsheim an der Poststraße in Manfort. Dort soll ein Gebäude mit Kuppel und Minarett entstehen.

Veröffentlicht: Freitag, 10.05.2019 10:37

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Der Verein selbst betont, dass das Vereinsheim künftig zu 80 Prozent zum Leben und nicht zum Beten da sein soll. Ein Muezzin soll nicht zum Gebet aufrufen. Das neue Vereinsheim soll ein Ort des Zusammenlebens werden, so der Vorsitzende. Der Verein beherbergt nach eigener Aussage über 15 Nationen. Neben Gebetsräumen sind auch eine Bibliothek und vor allem größere Feier- und Aufenthaltsräume geplant. Den Wirbel um die Architektur kann der Verein nicht verstehen. Alle Bauanträge seien von der Stadt genehmigt und alles sei mit rechten Dingen zugegangen, heißt es. Kritik hatte es zuletzt unter anderem von der Leverkusener FDP durch Ratsherr Friedrich Busch gegeben. Er wirft der Stadt vor die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass sich mitten in der Stadt eine Parallelgesellschaft bildet. Das Magharibazentrum dagegen betont seine Weltoffenheit. Freitags würden die Gebete unter anderem in Deutsch stattfinden, heißt es. Außerdem hätten rund 80 Prozent der Mitglieder einen Deutschen Pass und seien echte Leverkusener, so der Vorsitzende des Magharibazentrums.

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