Woelki nimmt "geistliche Auszeit"

Nach vielen Skandalen soll die Katholische Kirche in der Region in den nächsten Monaten zur Ruhe kommen. Der Kölner Kardinal Woelki beginnt am Dienstag seine mehrmonatige „geistliche Auszeit“. An dieser Regelung gibt es massive Kritik – einigen geht sie nicht weit genug.

© Bilddatenbank Erzbistum

„Eine Auszeit schafft kein neues Vertrauen, der Vatikan hätte Woelki nicht im Amt lassen dürfen“ – das ist die Meinung vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken.

Woelkis Vertreter in den nächsten Monaten wird Weihbischof Rolf Steinhäuser sein. Er soll – laut Vatikan - dafür sorgen, dass sich das ganze Bistum auf einen inneren Weg der Umkehr, der Versöhnung und Erneuerung begibt.

Seit Monaten sorgt die Aufklärung von sexuellen Missbrauchsfällen im Kölner Erzbistum für Ärger. Kritiker werfen Woelki Vertuschungsversuche vor. Woelki selber spricht lediglich von kommunikativen Fehlern. 

Weitere Meldungen