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Woelki will als Reformbote fungieren
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Woelki will als Reformbote fungieren

Über 1700 Gläubige im Erzbistum Köln haben eine Liste mit Reform-Forderungen zusammengestellt. Kardinal Woelki hat jetzt zugesagt, er wolle die Stimmen an den Papst überbringen. Und das obwohl die Gläubigen ziemlich alles fordern, was Woelki selbst ablehnt.

Veröffentlicht: Dienstag, 03.05.2022 10:54

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Woelki sagte, er werde diese Stimmen aus seinem Bistum als Bote an den Vatikan übermitteln. Das heiße, er werde die Liste eins zu eins weitergeben. Es werde nichts manipuliert. Konkret fordern die Gläubigen eine Gewaltenteilung, Ämter auf Zeit, eine demokratische Mitbestimmung bei der Bischofswahl oder auch das Priesteramt für Frauen zu öffnen. Woelki sagte, es sei kein Geheimnis, dass er nicht mit allem persönlich übereinstimme. Hintergrund ist die vom Papst einberufene Weltsynode. Der Papst hat den Wunsch geäußert, dass die Kirche partizipativer werden soll. Anders als in Deutschland ist weltweit der Wunsch nach Reformen in der katholischen Kirche deutlich geringer.

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