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Glyphosat Bayer hofft auf milderes Urteil

Das Glyphosat-Urteil gegen die Bayer-Tochter Monsanto steht auf der Kippe. Ein Gericht hatte den Konzern im Sommer zu einer 250 Millionen Euro schweren Strafzahlung verurteilt. Das Unternehmen soll angebliche Krebsgefahren durch Glyphosat verschwiegen haben.


Das Urteil in den USA war für Bayer ein Hammerschlag. Denn es ist das erste Urteil in einer Serie von rund 8.700 Klagen gegen den Konzern gewesen und somit richtungsweisend. Bayer hat Interesse daran den Schaden möglichst gering zu halten.

Das Unternehmen bestreitet auch jeglichen Zusammenhang zwischen Glyphosat und Krebs. Deswegen hatte Bayer auch Berufung gegen das Urteil eingelegt. Sollte es zu einem neuen Prozess kommen, kann sich Bayer-Monsanto auf eine geringere Strafe Hoffnung machen. Das hat eine Richterin bereits angedeutet. (11.10.18)


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