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Stadtrat vertagt Entscheidung zur Bahnstadt

Die Sonderratssitzung des Leverkusener Stadtrats ist nach knapp 12 Minuten zu Ende gegangen. Einen Antrag nach dem die Bahnstadt verkleinert werden soll, haben die Ratspolitiker vertagt.


Die Sonderratssitzung des Leverkusener Stadtrats ist nach knapp 12 Minuten zu Ende gegangen. Auf der Tagesordnung standen die Finanzprobleme bei der geplanten Neuen Bahnstadt Opladen. Einen Antrag nach dem die Bahnstadt verkleinert werden soll, haben die Ratspolitiker vertagt.

Ein Entscheidung zur Bahnstadt sei zum jetztigen Zeitpunkt einfach noch nicht sinnvoll, sagen zum Beispiel CDU, SPD und FDP. Schließlich stehe noch gar nicht ganz genau fest, wie viel das Bauprojekt die Stadt kosten werde. Außerdem wollen die meisten Leverkusener Ratsfraktionen die Bahnstadt wie geplant erhalten.

Hintergrund ist die Forderung des Regierungspräsidenten an die Leverkusener Politiker, entweder einen Teil der Bahnstadt-Pläne zu kippen oder an anderer Stelle in Leverkusen 17 Millionen Euro einzusparen.

 

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Bahnstadt warnen auch die Opladener Geschäftsleute vor einer Verkleinerung der Bahnstadtgeländes - dies würde dem gesamten Stadtteil die Zukunftsperspektive nehmen. Opladen brauche die Fläche, die auf dem Gelände entstehe um mehr Geschäftsleute anzusiedeln, sagt der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Opladen Sigfried Kuhl. Man habe in Opladen nicht genügend attraktiven Flächen für mögliche Interessenten aus dem Einzelhandel, sagt Kuhl weiter.

Auch die Diskussion um den Abriss des alten Amtsgerichtsgebäudes betrachten die Opladener Geschäftsleute mit Sorge. Sie befürchten einen generellen Wegzug des Amtsgerichtes aus Opladen.


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