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Hoffen und Bangen bei DyStar

Traurig sei untertrieben - so beschrieb der DyStar-Betriebsleiter Kunesch seine Stimmung nach der Belegschaftsversammlung im Chempark. Der vorläufige Insolvenzverwalter hatte angekündigt, dass es noch keinen Investor für den zahlungsunfähigen Farbenhersteller gebe.


Traurig sei untertrieben - so beschrieb der DyStar-Betriebsleiter Kunesch seine Stimmung nach der Belegschaftsversammlung im Chempark. Der vorläufige Insolvenzverwalter hatte angekündigt, dass es noch keinen Investor für den zahlungsunfähigen Farbenhersteller gebe.

Auch DyStar-Betriebsrat Krag zeigte sich bestürzt. Einziger Hoffnungsschimmer sei, dass die vorläufige Insolvenzverwaltung zurzeit über eine Transfergesellschaft für die 400 Leverkusener Mitarbeiter nachdenke, sagte Betriebsrat Krag. Um für diesen Fall gewappnet zu sein, bereitet der Betriebsrat schon heute entsprechende Verträge vor. Nächsten Dienstag beginnt das Insolvenzverfahren - wenn bis dahin kein Investor gefunden ist, werden die DyStar-Mitarbeiter ohne Bezahlung freigestellt.


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