
Hintergrund zum Unfall nahe Leverkusen
Der Grund für die langen Behinderungen auf dem Weg nach Leverkusen war ein schwerer LKW-Unfall am Mittwoch. Ein Lastwagen war umgekippt und hatte dabei 24 Tonnen eines klebrigen technischen Alkohols verloren. Dieser Stoff mit der Bezeichnung „Lincol 810“ verteilte sich großflächig auf dem Asphalt bei Burscheid. Die klebrige Konsistenz machte die Aufräumarbeiten für die Einsatzkräfte zu einer echten Geduldsprobe. Erst nachdem die Masse mühsam abgepumpt worden war, konnte mit der eigentlichen Fahrzeugbergung begonnen werden.
Reinigung auf der Autobahn dauert noch an
Es bleibt eine Spur vorerst noch gesperrt. Fachleute prüfen ganz genau, ob der Boden noch klebrig oder gefährlich rutschig ist. Erst wenn alles absolut sicher ist, wird auch der letzte Teil der Strecke wieder freigegeben. Bisher weiß niemand ganz genau, wie viele Stunden diese Putzarbeiten noch dauern werden.