
Bayer 04 Leverkusen: Gerichtsurteil gegen Ticketzweitmarkt
Die Bundesliga-Gruppe hat vor Gericht einen Erfolg gegen den Tickethändler Viagogo erzielt. In einem jahrelangen Prozess hat das Oberlandesgericht München jetzt ein Urteil gefällt. Ein Urteil, dass auch Bayer 04 freuen dürfte.
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Urteil
Das Urteil sagt, dass der Tickethändler Viagogo ab sofort keine Bundesliga-Tickets mehr verkaufen darf, die es im offiziellen Ticketverkauf noch nicht gibt. Die Richter haben außerdem entschieden, dass bestimmte Details eindeutig gekennzeichnet werden müssen. Beispielsweise wer das Ticket verkauft und wie genau die Garantie aussieht. Laut Bundesliga-Gruppe werde der Ticketmarkt durch das Urteil jetzt wieder fairer und transparenter. Das Urteil sende ein „Signal gegen fragwürdige Ticketangebote und überhöhte Preise“.
Vorgeschichte mit Bayer 04
Auch Bayer 04 geht seit Jahren gegen den Ticketzweitmarkt beziehungsweise den Schwarzmarkt vor. Erst vor ein paar Monaten hat Bayer 04 Dauerkarten neu vergeben, weil Besitzer sie auf bestimmten Plattformen angeboten hatte. Das ist aber nicht erlaubt. Und auch 2013 war Viagogo bei Bayer 04 schon Thema. Auch da war der Verein gegen den Verkauf von Tickets vorgegangen, die es eben noch nicht gab. Und schon damals hat das Landgericht München zu Gunsten von Bayer 04 entschieden: Eintrittskarten durften nur unter bestimmten Bedingungen von Viagogo verkauft werden. Inzwischen bietet Bayer 04 eine offizielle Ticketbörse an.