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Betrug mit Coronatests: Prozessstart gegen Leverkusener Paar
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Betrug mit Coronatests: Prozessstart gegen Leverkusener Paar

Heute (08.04.) ist am Kölner Landgericht ein Prozess gegen ein Ehepaar gestartet, das auch in Leverkusen Corona-Testzentren betrieben und zu viele Tests abgerechnet haben soll. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautet deshalb „gewerbsmäßiger Bandenbetrug“.

Veröffentlicht: Mittwoch, 08.04.2026 11:51

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Drei Testzentren in Leverkusen betroffen

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Die beiden Angeklagten sollen drei Testzentren in unserer Stadt betrieben haben: an der Bismarckstraße, Quettinger Straße und Rathenaustraße. In einem Zeitraum von etwas mehr als einem Jahr sollen sie laut Anklage während der Pandemie mehr als 200.000 Tests zu viel bei der Kassenärztlichen Vereinigung abgerechnet haben.

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Verteidigung widerspricht

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Laut Anklage beläuft sich der Gesamtschaden auf rund 3,2 Millionen Euro. Die Verteidigung hat diese Zahlen zurückgewiesen. Das Gericht prüft das jetzt. Außerdem hat die Verteidigung deutlich gemacht, dass die Frau nichts von dem Betrug ihres Mannes wusste. Sie sei nur für die Organisation des Personals verantwortlich gewesen. Insgesamt sind für den Prozess sieben Verhandlungstage angesetzt, ein Urteil könnte Anfang Mai fallen. 


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