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Brandbrief aus der Leverkusener Pflege
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Brandbrief aus der Leverkusener Pflege

In Leverkusen blicken mehrere ambulante Pflegedienste jetzt gespannt auf die beschlossene Pflegereform. Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Neuordnung der Pflegeversicherung am Mittwoch (30.09.2026) auf den Weg gebracht.

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Leverkusen: Auswirkungen unklar

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In Leverkusen könnte die geplante Pflegereform vor allem für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen Veränderungen bringen. Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Neuordnung der Pflegeversicherung inzwischen beschlossen. Mehrere ambulante Pflegedienste aus Leverkusen hatten deshalb bereits vor möglichen Einschränkungen ihrer Angebote gewarnt. Nach ihren eigenen Berechnungen könnten rund 865 Pflegebedürftige betroffen sein, wenn sich die bisherigen Strukturen verändern.

In einem gemeinsamen Brandbrief hatten die Leverkusener Dienste zuvor vor möglichen finanziellen Einbußen und Einschränkungen bei der Versorgung gewarnt. Allein bei Wurzelwerk und dem Pflegedienst Rainer Guse könnten nach deren Berechnungen rund 61 Arbeitsplätze gefährdet sein. Die Dienste kritisieren unter anderem, dass Aufgaben künftig stärker von Pflegekassen und Kommunen übernommen werden könnten. Sie fordern, vorhandene Strukturen zu nutzen und die konkreten Folgen für die Versorgung vor Ort zu berücksichtigen. Welche konkreten Auswirkungen die Reform tatsächlich auf die Pflege in Leverkusen hat, wird sich zeigen, wenn die Einzelheiten des Gesetzes feststehen.

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