
Kampf gegen Kriminalität in Leverkusen
Mehr Zusammenarbeit gegen Kriminalität – das wird bei uns in Leverkusen und der Region jetzt weiter ausgebaut. Die Stadt ist Teil der neuen „Gemeinsamen Koordinierungsstelle Rhein-Wupper“, zusammen mit Wuppertal, Solingen, Remscheid und Langenfeld.
Veröffentlicht: Donnerstag, 16.04.2026 04:20
Ein Ziel ist es, Infos und Erfahrungen bei der Kriminalprävention und Strafverfolgung schneller auszutauschen und gemeinsam zu nutzen. Was das konkret bringen kann, zeigt zum Beispiel ein aktueller Fall aus Leverkusen: Hier hat die Stadt einen Vermieter überführt, der mehr als 20 Personen nur zum Schein gemeldet hatte, um Leistungen zu kassieren – über 100.000 Euro Bußgeld kamen dabei zusammen.
Solche Erfahrungen sollen jetzt stärker zwischen den Städten geteilt werden – genauso wie spezielles Know-how, etwa im Umgang mit Clan-Strukturen oder bei Kontrollen von Betrieben, damit alle voneinander profitieren und Fälle schneller aufgeklärt werden können. Durch das Projekt soll es einfacher werden, städteübergreifend Informationen zu teilen und Einsätze zu planen.