
Klinikum Schlebusch will Fusion mit St. Remigius
Das Klinikum in Schlebusch ist weiter für eine Fusion mit dem Opladener St. Remigius Krankenhaus. Das hat das Klinikum jetzt in einer Stellungnahme deutlich gemacht. Damit reagiert es auf die Ankündigung der Kplus Gruppe, drei Krankenhäuser im Umland zu schließen. Der Gruppe gehört auch das Remigiuskrankenhaus an.
Veröffentlicht: Mittwoch, 11.10.2023 13:25
Erst vor Kurzem gab es Medienberichte, dass die insolvente Kplus-Gruppe einen neuen Investor gefunden hat: die Alexianer aus Münster. Trotzdem sagen die Geschäftsführer des Klinikums in Schlebusch: das St. Remigius wird alleine nicht überleben können. Eine lokale Lösung, also eine Fusion, sei sinnvoller, damit es in unserer Stadt langfristig Spitzenmedizin geben könne. Auch die Pflegeeinrichtungen der Kplus Gruppe in Leverkusen könne man übernehmen. Die Kplus Gruppe winkte auf RL-Anfrage ab: Ziel bleibe die komplette Übernahme der Gruppe durch einen neuen Träger. Außerdem betonte sie, dass das St. Remigius wirtschaftlich stabil dastehe.