Anzeige
Leverkusen beschließt Lösung für Schulbauprojekte
© (Symbolbild | Pixababy)
Teilen:

Leverkusen beschließt Lösung für Schulbauprojekte

Zu wenig Platz, marode Gebäude und langwierige Übergangslösungen: An einigen Leverkusener Schulen besteht dringender Handlungsbedarf. Der Stadtrat hat stundenlang darüber diskutiert, wie diese Probleme trotz knapper Kasse angegangen werden können. 

Veröffentlicht: Dienstag, 08.07.2025 13:34

Anzeige

Mehrere Schulen im Fokus

Anzeige

Am Ende entschied eine knappe Mehrheit, die drei dringendsten Bauprojekte an eine Tochtergesellschaft der Leverkusener Immobiliengesellschaft Levi zu übergeben. Die Entscheidung betrifft die Förderschule an der Wupper, die Hugo-Kükelhaus-Schule und die Gemeinschaftsgrundschule im Kirchfeld. Besonders die Förderschule an der Wupper kämpft mit massiven Platzproblemen, die derzeit nur durch Containerlösungen überbrückt werden können. Diese schränken jedoch den Spielbereich der Kinder stark ein. Auch die Hugo-Kükelhaus-Schule und die Gemeinschaftsgrundschule im Kirchfeld benötigen dringend Modernisierungen, um den Anforderungen an einen zeitgemäßen Schulbetrieb gerecht zu werden.

Anzeige

Zweifel und Herausforderungen

Anzeige

Trotz der Einigkeit im Stadtrat, dass die Schulen Priorität haben müssen, gab es hitzige Diskussionen. Einige Ratsmitglieder äußerten Zweifel, ob die Levi-Tochtergesellschaft die Projekte tatsächlich schneller umsetzen kann – insbesondere angesichts des Geldmangels. CDU und FDP hatten die Übertragung der Bauprojekte beantragt, was letztlich von einer knappen Mehrheit beschlossen wurde.

Die Diskussion war geprägt von Vorwürfen. Dennoch bleibt das Ziel klar: Die Schulen in Leverkusen sollen trotz Finanzproblemen so schnell wie möglich saniert werden.

Anzeige

Mehr Nachrichten aus Leverkusen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige