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Ein Arzt misst in einer Bereitschaftspraxis in einem Krankenhaus in einem Untersuchungsraum bei einer Patientin den Blutdruck (gestellte Szene). Im Vordergrund liegt ein Stethoskop. (zu dpa: «Bürgermeister laufen Sturm gegen Pläne zu Notfallpraxen»)
© picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod
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Leverkusener Ärztesprecher begrüßt Teilkrankschreibung

Die geplante Teilkrankschreibung ab 2027 stößt bei Leverkusens Ärztesprecher Peter Travnik auf Zustimmung. Er hält es für sinnvoll, je nach Erkrankung zwischen einer vollständigen und einer teilweisen Krankschreibung zu unterscheiden. 

Veröffentlicht: Montag, 01.06.2026 04:40

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Eine Abstufung auf 25 oder 75 Prozent der Arbeitszeit sieht er allerdings kritisch. Stattdessen plädiert Travnik für klare Regelungen mit einer halben oder einer vollständigen Krankschreibung. Mehr Bürokratie für die Arztpraxen erwartet er nicht – vorausgesetzt, die nötige Software steht rechtzeitig zur Verfügung. Die Bundesregierung plant aktuell Krankschreibungen über 25, 50 oder 75 Prozent der Arbeitszeit. Ziel ist es, die Wirtschaft zu stärken und die Krankenkassen zu entlasten. Dem Gesetzentwurf müssen Bundestag und Bundesrat noch zustimmen.

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