
Politiker uneinig über Haushaltsloch in Leverkusen
Drei Brandbriefe, zwei völlig unterschiedliche Antworten zum Leverkusener Haushaltsloch. Auch CDU-Bundestagsabgeordnete Serap Güler hat jetzt einen Brief der SPD beantwortet, der sich an die drei Leverkusener Bundestagsabgeordneten Güler, Lauterbach und Slawik gerichtet hatten.
Veröffentlicht: Donnerstag, 05.09.2024 13:05
Es ging um die Bitte um Hilfe für die Leverkusener Industrie, damit der Stadthaushalt sich stabilisiert. Von der CDU gibt es stattdessen eine Standpauke: Sie sagt: die SPD auf Bundes- und Kommunalebene trugen die Verantwortung dafür, dass es so weit gekommen ist. Es seien Fehler in der Verwaltungsspitze passiert, heißt es, und die SPD mache auch jetzt keine Lösungsvorschläge. Nyke Slawik von den Grünen hatte den Brandbrief letzte Woche ganz anders beantwortet: Sie wolle sich extra stark für einen Industriestrompreis machen. Die Hoffnung ist, dass der der energieintensiven Industrie in Leverkusen hilft und wieder für mehr Steuereinnahmen sorgt. Serap Güler von der CDU hat jetzt immerhin vorgeschlagen, dass sich die Leverkusener Bundestagsabgeordneten parteiübergreifend zusammensetzen könnten. Von SPD-Politiker Karl Lauterbach kam bislang noch keine Antwort auf den Brandbrief aus der eigenen Partei.