
Prozess läuft schon seit 2019
Es ist das Revisionsverfahren, nachdem das erste Urteil gegen die beiden Männer schon 2019 gefallen war. Damals hatte das Gericht sie in mehreren Fällen schuldig gesprochen. Die Staatsanwaltschaft hat dann aber Revision eingelegt. Sie hatte gefordert, zusätzlich auch noch Grundstücke und mehrerer Autos der Angeklagten einzuziehen. Der Bundesgerichtshof hatte der Kölner Staatsanwaltschaft Recht gegeben. Jetzt wird also neu verhandelt.
Hintergründe zu dem Besitz der Familie
Hintergrund ist, dass die Häuser und Autos der Angeklagten mit Betrugsgeldern gekauft wurden. Der inzwischen anderweitig verurteilte Vater von einem der Angeklagten hatte ein älteres Ehepaar dazu gedrängt , ihm circa 1 Mio. Euro zu hinterlassen. Mit diesem Geld sollen dann sein Sohn und der Familienfreund (die beiden Angeklagten) die Grundstücke und Autos gekauft haben.
Erster Verhandlungstag
Die Stimmung im Gerichtssaal war entspannt. Diesen Eindruck vermittelten auch die Angeklagten. Sie saßen still auf ihren Plätzen und betrachteten ihre Hände. Denn sie wussten: Heute passiert nicht viel. Beim Auftakt zur Verhandlung ging es hauptsächlich um den aktuellen Stand.