Prozess gegen stadtbekannte Großfamilie aus Leverkusen

Zwei Angehörige einer stadtbekannten Leverkusener Großfamilie müssen sich ab Donnerstag (05.03.) wieder vor dem Landgericht Köln verantworten. Der Tatvorwurf: Geldwäsche.

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Prozess läuft schon seit 2019

Es ist das Revisionsverfahren, nachdem das erste Urteil gegen die beiden Männer schon 2019 gefallen war. Damals hatte das Gericht Vater und Sohn der stadtbekannten Großfamilie in mehreren Fällen schuldig gesprochen. Die Staatsanwaltschaft hat dann aber Revision eingelegt. Sie hatte gefordert, zusätzlich auch noch Grundstücke und mehrerer Autos der Angeklagten einzuziehen. Der Bundesgerichtshof hatte der Kölner Staatsanwaltschaft Recht gegeben. Jetzt wird also neu verhandelt.

Hintergründe zu dem Besitz der Familie

Hintergrund ist, dass die Häuser und Autos der Angeklagten nur durch einen Betrug in ihrem Besitz sind. Der angeklagte Vater wurde nämlich in der Zwischenzeit in zahlreichen Fällen verurteilt. Er soll ein älteres Ehepaar dazu gedrängt haben, ihm circa 1 Mio. Euro zu hinterlassen. Mit diesem Geld soll er dann die Grundstücke und Autos gekauft haben.  

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