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Razzia gegen Hells Angels in Leverkusen
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Razzia gegen Hells Angels in Leverkusen

1200 Polizeibeamte waren gegen die Rockergruppe "Hells Angels" in NRW im Einsatz, auch in Leverkusen. Es ist eine der größten Razzias gegen die Hells Angels in NRW. 

Veröffentlicht: Dienstag, 28.04.2026 11:26

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Bekämpfung von Kriminalität

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Das Innenministerium in Düsseldorf teilt mit, dass jetzt auch der Hells Angels Motorcycle Club Leverkusen offiziell verboten wurde. Laut dem Ministerium gibt es aktuell Razzien in Leverkusen, Köln, Langenfeld, Monheim und noch zahlreichen anderen Städten in der Region. Es sind auch Spezialkräfte im Einsatz. Das Innenministerium erklärt, man wolle gezielt gegen die Rockerkriminalität im Land vorgehen. In NRW wurden in den vergangenen Jahren bereits andere «Hells Angels»-Ableger verboten. Die «Hells Angels» sind personell bislang die größte Rocker-Gruppe in NRW. 

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Razzia gegen Hells Angels in Leverkusen
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Festnahme und Verbot des Chapters Leverkusen

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Mitten in den frühen Morgenstunden hat die Polizei zugeschlagen: Der 46-jährige Präsident der Hells Angels in Leverkusen wurde festgenommen und sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Besonders brisant: Das Leverkusener Chapter wurde erst 2024 gegründet und war erst seit kurzem offiziell anerkannt. Kurz vor der Razzia wurde die Gruppierung dann direkt verboten. Insgesamt stehen aktuell 44 Verdächtige im Fokus der Ermittlungen.

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Ermittlungen zu Vermögen und Drogenhandel

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Bei der Durchsuchung einer Werkstatt des Präsidenten entdeckten die Ermittler mehrere Maschinen von Harley-Davidson sowie sichergestellte Vermögenswerte in Höhe von bis zu 2,5 Millionen Euro. Viele der Verdächtigen sollen bereits durch Delikte wie Drogenhandel, Erpressung und Gewalt aufgefallen sein. Laut NRW-Innenminister Herbert Reul gibt es zudem konkrete Hinweise auf professionellen Drogenanbau im Umfeld der Gruppierung.

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