
Rettungsdienst in Leverkusen: Krankenkassen sollen doch mitzahlen
Die Krankenkassen wollen Kosten für bestimmte Rettungseinsätze nicht mehr bezahlen – das betrifft auch unsere Stadt. Jetzt hat die Landesregierung einen Kompromissvorschlag gemacht. Demnach soll die Krankenkasse nur einen Teil davon bezahlen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 10.06.2026 13:54
Kommunen sollen entlastet werden
Es geht um sogenannte Fehlfahrten, also Rettungseinsätze, bei denen der Patient am Ende nicht ins Krankenhaus gebracht wird. Da schlägt das Land NRW vor, dass die Krankenkassen zumindest einen Teil davon bezahlen. Voraussetzung ist, dass der Anteil der Fehlfahrten nicht über 15 Prozent steigt. So sollen vor allem die Kommunen finanziell entlastet werden, die eh schon knapp bei Kasse sind, so wie unsere Stadt. Ob die neue Regelung auch bei uns gelten wird ist noch unklar. In der Vergangenheit wurden die Rettungsdienstgebühren in Leverkusen ja falsch abgerechnet – dabei soll ein Schaden von 84 Millionen Euro entstanden sein.