
Streichung des Kindersofortzuschlags sorgt in Leverkusen für Kritik
Für rund 1.450 Kinder und Jugendliche in Manfort und Wiesdorf könnte es künftig 25 Euro im Monat weniger geben. Grund ist der Plan der Bundesregierung, den sogenannten Kindersofortzuschlag zum Haushalt 2027 abzuschaffen. Die geplante Abschaffung des Kindersofortzuschlags sorgt bei der SPD in Leverkusen für Kritik.
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Leverkusen: Zuschlag bisher ohne Antrag
Der Zuschlag wurde 2022 durch die Ampel-Koalition beschlossen und war als erster Grundstein für die geplante Kindergrundsicherung gedacht. Bislang wurden die 25 Euro für bestimmte Familien mit wenig Einkommen ohne zusätzlichen Antrag ausgezahlt. Der Bund rechnet durch die Abschaffung mit Einsparungen von rund 450 Millionen Euro. Der SPD-Ortsverein Manfort-Wiesdorf will das verhindern und fordert auch die eigene Bundestagsfraktion zum Widerstand auf. Nach Angaben des SPD-Ortsvereins Manfort-Wiesdorf wären allein in den beiden Stadtteilen rund 1.450 Kinder und Jugendliche betroffen. Die SPD in Manfort und Wiesdorf fordert deshalb, dass die Streichung verhindert wird: Am 12. Oktober gibt es eine Anhörung im Haushaltsausschuss, am 27. November soll der Bundestag abschließend über den Haushalt beraten.